R. Ritz, W. Gerstner und J. L. van Hemmen.
Anwendungen des Spike Response Modells.
In: Verhandl. DPG (VI) 30, DY 12.87(??), 1995.

Zusammenfassung

Wir betrachten ein hochvernetztes, autoassoziatives, pulsgekoppeltes, neuronales Netzwerk, das Muster niedriger Aktivität mittels einer asymmetrischen Hebbschen Regel lernt. Durch einen verrauschten Schwellenprozess werden Aktionspotentiale erzeugt, die nach einer zeitlichen Verzögerung ein exzitatorisches oder inhibitorisches postsynaptisches Potential (EPSP oder IPSP) beim nachgeschalteten Neuron erzeugen. Refraktarität und lokale Inhibierung verhindern permanentes Feuern. Es werden folgende drei Netzwerktopologien diskutiert: (i) vollständige Verknüpfung, (ii) hierarchische Strukturierung und (iii) räumlich begrenzte Konnektivität.


ritz@salk.edu
Sept. 9, 1995